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AKTUELLE PROJEKTE

 

"Martina Mateova"

"Gib der Armut das Gurkerl"

"Slum in Pavlovce"

"Bahnwärterhäuschen"

"Schule"

"Gemüseanbau"

"Kleintierhaltung"

 


 

Projekt „Martina Mateova“:


Martina Mateova HausMartina Mateova

Martina Mateova wurde am 10.6.1997 geboren. Sie hat spastische Lähmungen in den Beinen und konnte daher nur liegen, sitzen oder knien. Sie sieht auch schlecht und ist inkontinent (wahrscheinlich wegen der Lähmungen der unteren Gliedmaßen).

 

Therapieaufenthalt im Reha-Zentrum Münster Dez 2012/Jän. 2013:

Ende Jänner 2013 ging Martinas neuerlicher sechswöchiger Aufenthalt im Reha-Zentrum Münster in Tirol zu Ende. Und es gibt eine tolle neue Nachricht. Die abschließende Untersuchung hat ergeben, dass Martina mit Hilfe einer Operation und einer weiteren Therapie die besten Chancen hat, selbstständig gehen lernen zu können.

Das Team des Reha-Zentrum hat Martina bereits fest ins Herz geschlossen und obwohl sie sich schon sehr auf zu Hause gefreut hat, fiel ihr der Abschied dieses Mal besonders schwer.

Am Therapie-Programm standen tägliche Massagen und Therapieeinheiten um ihre Muskeln aufzubauen und beweglicher zu machen. Was Martina ganz besonders viel Freunde bereitet hat, waren die Aktivitäten rund um die Therapien herum. Sie durfte kochen, abwaschen, basteln und ihrer Kreativität somit freien Lauf lassen.
Wir sagen DANKE an alle Spender, die sich somit am enormen Erfolg und zu den tollen Fortschritten Martinas erheblich beigetragen haben!

Gemeinsam machen wir Martina ein Leben auf zwei Beinen möglich!

 

 

WIEN-Therapieaufenthalt, August 2012

Im August 2012 ist es uns gelungen Martina für eine Woche nach Wien einzuladen um gründliche, medizinische Untersuchungen durchführen zu lassen. Die freundlichen Ärzte/innen des Orthopädischen Spital Speising haben sich bereit erklärt diese Untersuchungen kostenlos vorzunehmen. Das Fazit der Ärzte/innen: Bei entsprechender physiotherapeutischer Behandlung und Vornahme chirurgischer Eingriffe ist es möglich die selbstständige Gehfähigkeit von Martina herzustellen! Eine der besten Spezialkliniken Europas befindet sich sogar in der Slowakei. Leider sind die Kosten für einen Aufenthalt in dieser Klinik sehr hoch. 

Allein die von den Ärzten/innen ausgesprochene Hoffnung einmal selbst gehen zu können hat Martina stark darin bestärkt die bereits möglichen physiotherapeutischen Übungen regelmäßig auszuführen. Eine große Hilfe werden ihr dabei die neuen orthopädischen Schuhe sein, die Martina in Krems vom Orthopädieschuhmacher Müllner, maßgenau angepasst, kostenlos erhalten hat.

In der Zeit zwischen den Untersuchungen konnten wir Martina, ihrer Mutter und Großmutter die Sehenswürdigkeiten von Wien und Umgebung zeigen. So waren wir in der Wachau, im Tiergarten Schönbrunn, Naschmarkt, Stephansdom, Cafehaus und böhmischen Prater. Auch den Wunsch Martinas nach einer ausgiebigen U-bahnfahrt haben wir erfüllt.

Die Austria Trendhotels & Ressorts haben Martina, ihre Mutter und Großmutter während des Wien Aufenthalts ins Parkhotel Schönbrunn eingeladen und verwöhnt.

Wir bedanken uns bei allen die diese Aktion ermöglicht haben:

 

REHA Zentrum Münster

 

Orthopädisches Spital Speising

 

Austria Trendhotels & Ressorts  

 

Orthopädieschuhmacher Müllner

 

Mutter und Tochter haben 290 Euro monatlich zur Verfügung; der Vater ist vor einigen Jahren verstorben. Martina wohnte gemeinsam mit ihrer Mutter in einer Garage (für ein  Auto ohne Fenster - ca. 12m2!). 
Heute wohnt Martina und ihre Mutter in einer neuen Sozialwohnung. Die Ausstattung der Wohnung (Bodenbeläge, Küche, Möbel, ...) konnte die DIREKTHILFE:ROMA durch Sachspenden  aufbringen. Weiters wird die Kleinfamilie mit Lebensmittel, Brennholz und Übernahme der Rezeptgebühren unterstützt.

 

Kontakt: direkthilfe-roma@gmx.at

 

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Projekt „Gib der Armut das Gurkerl“:

      HILFE ZUR SELBSTHILFE 
 

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Eingelegte Gurken sind in fast ganz Osteuropa eine Spezialität. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte und die Zubereitung hat eine lange Tradition. Bei einem unserer Besuche in Hostice haben wir solche Gurken probiert und festgestellt, dass sie wirklich besonders gut schmecken. Dabei ist die Idee entstanden, Gurken in größerem Stil einzulegen und zu versuchen, diese in Österreich gegen eine Spende abzugeben.
 

Siehe Gurken/Kraut

 

 

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Projekt „Slum in Pavlovce“:
 

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Am Rand des Dorfes Pavlovce leben 16 Personen, davon 9 Kinder im Alter zwischen 4 und 13 Jahren in zwei Containern und zwei Hütten auf insgesamt ca. 40m2. Die Container sind nicht dicht, im Winter zieht es durch. Es gibt pro Container einen Ofen, der mit Holz beheizt wird und keinen funktionierenden Abzug hat, wodurch im Winter der Rauch sehr oft im Raum steht. Die Hütten sind schief und extrem baufällig.

Es gibt in keinem Gebäude fließendes Wasser, sondern nur ein nahe gelegenes, dreckiges Rinnsal unter einem Stein, aus dem sicher kein Österreicher freiwillig trinken würde. Im Sommer 2007 wurde auf Kosten der Vinzigemeinschaft Graz Strom eingeleitet. Die Sozialhilfe, die alle Bewohner bekommen, reicht ungefähr bis zur Hälfte des Monats.


Die DIREKTHILFE:ROMA unterstützt diese Menschen durch folgende Aktivitäten:

 

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Projekt „Bahnwärterhäuschen“:
 

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Kurz vor Hostice befindet sich zwischen zwei Bahnübergängen ein altes Bahnwärterhäuschen. In diesem baufälligen Häuschen gab es kein fließendes Wasser, keinen Strom und zum größten Teil waren die Fensteröffnungen mit Brettern zugenagelt. Dort lebt Familie Gruly mit sechs Kindern im Alter zwischen einem und acht Jahren auf ca.30m2.
 
Der Boden bestand aus Lehm und für alle acht Familienmitglieder stand lediglich ein Bett und eine Couch zum Schlafen zur Verfügung. Das Haus war überall undicht und im Winter absolut nicht heizbar. Die Lebensbedingungen waren noch schlimmer als im Slum von Pavlovce. Dieses Haus sollte, soweit es möglich ist, saniert werden. Strom sollte eingeleitet, die Möbel sollten ausgetauscht werden und die Bewohner sollten einen Wasseranschluss erhalten.  

 

In der Zwischenzeit wissen wir, dass ein Strom- und Wasseranschluss von der Bahnverwaltung nicht erlaubt wird. Wir haben daher ein Stromaggregat gekauft. Die Kosten von € 1.300 hat ein großzügiger Einzelspender übernommen.

Der Familienvater hat die Fenster und den Fußboden des Häuschens saniert, das dafür benötigte Material sowie Betten und Küchenmöbel wurden von der Direkthilfe:Roma beigestellt.

Auch Familie Gruly wurde in das Projekt „Kleintierhaltung“ aufgenommen und hat fünf Legehennen (inklusive Futter für drei Monate) zur Selbstversorgung mit Eiern erhalten.

 

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Projekt "Schule":
 

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„Das beste Rezept gegen die Armut ist die Bildung“, diesem Grundsatz folgendem hat sich die DHR die bessere Schulausbildung der Kinder aus Pavlovce als wichtiges Ziel gesetzt.

In der Slowakei gilt zwar die allgemeine Schulpflicht, doch leider ist die Schulbildung der meisten Roma-Kinder erschreckend gering! Einerseits wird der regelmäßige Schulbesuch von den Behörden nicht überprüft und andererseits sehen die Eltern keinen Sinn darin ihre Kinder in eine Institution zu schicken in der sie selbst nur schlechte Erfahrungen der Ausgrenzung und Demütigungen gemacht haben. Oftmals ist auch schlicht Armut Grund genug um nicht in die Schule gehen zu können, weil die Sozialhilfe nicht ausreicht um auch noch €11,00 pro Monat für den Schulbus aufzubringen. Viele Familien leben auf so engen Raum, dass die Kinder keinen Platz haben Schulaufgaben zu machen. Auch die hygienischen Verhältnisse sind oftmals so schlecht, dass die Kinder schon allein deshalb von ihren Mitschülern diskriminiert werden.

Wir haben den Kontakt zu den Lehrern gesucht. Trotz aller finanziellen und personellen Schwierigkeiten denen die Lehrerschaft in der Slowakei ausgesetzt ist, sind wir auf Lehrer getroffen die sich der Verantwortung für ihre Roma-Schüler nicht entziehen wollen und sich bereit erklärt haben mit uns zusammen zu arbeiten. Wir bemühen uns diese Zusammenarbeit zu vertiefen und Lösungen zu finden um den Teufelskreis: schlechte Bildung, Dauerarbeitslosigkeit, Diskriminierung etc. zu durchbrechen.

Aktuell versuchen wir eine Finanzierung des Schlubusgeldes für alle Schüler aus Pavlovce aufzustellen

 

Weiters gibt es seit einigen Jahren eine Schulpartnerschaft zwischen der Volksschule in Hostice und der Montesorrischule in Maria Enzersdorf im Bezirk Mödling.

 

Libo-Montessori-Schule e.V.

Barmhartstalweg 13

2344 Maria Enzersdorf

 

 

 

 

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Projekt "Gemüseanbau":
 

Angeregt und unterstützt durch unseren Partnerverein „Hilfswerk Ost“ und dessen Obmann Gottfried Gary haben wir im Herbst 2011 damit begonnen ein Projekt zur Selbstversorgung mit Gemüse in Pavlovce umzusetzen. Das „Hilfswerk Ost“ hat uns Saatgut div. Gemüsesorten zur Verfügung gestellt, welches wir an alle Dorfbewohner verteilten, die bis Ende November 2011 ein Feld bestellt hatten.

 

Im Frühjahr 2012 wurden uns stolz die blühenden Felder präsentiert. Da die meisten Dorfbewohner vor der Wende in der Landwirtschaft tätig waren, besteht ein großes Maß an Argrarkompetenz. Es hat nur ein kleiner Anstoß genügt um diese Talente wieder zu beleben. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird das Projekt weitergeführt und es ist geplant den Gemüseanbau nicht nur zur Selbstversorgung sondern auch als Einnahmemöglichkeit zu betreiben.

Dafür suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter mit entsprechender Erfahrung aus der Landwirtschaft.

 

Kontakt: direkthilfe-roma@gmx.at
 

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Projekt: "Kleintierhaltung":

 

Im Dorf Sutor hat der Gebetskreis „Fatima“ aus dem Weinviertel vor 1,5 Jahren einigen Familien die Aufzucht von Kaninchen ermöglicht. Dadurch konnten die Familien nicht nur sich selbst mit Fleisch versorgen, es hat sich auch eine Verdienstmöglichkeit durch den Weiterverkauf von Kaninchen eröffnet.

Der Erfolg dieses Projektes hat sich auch bis nach Pavlovce herumgesprochen und so hat uns Familie Karasz Koloman sen. um Hilfe beim Aufbau einer Kaninchenzucht ersucht. Seit Anfang 2012 ist Koloman nun erfolgreich Kaninchenzüchter. Die Familie Gruly aus Jesenske (Bahnwärterhäuschen) hat von uns Hühner zur Aufzucht erhalten und kann sich nun selbst mit Eier versorgen. Eine Erweiterung des Projektes ist geplant.

Dafür suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter mit entsprechender Erfahrung aus dem Bereich Vet.Med., Tierhaltung etc.

 

 Kontakt: direkthilfe-roma@gmx.at
 

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Kontakt: direkthilfe-roma@gmx.at